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Hallo Leute…                                                                                                                13.06.2010

begrüßte der Mädchenchor unserer Schule die zahlreich erschienen Gäste des diesjährigen Abschlusskonzertes.
Ein buntes Programm, das in beeindruckender Weise bewies, was die Mädchen seit dem Weihnachtskonzert hinzu
gelernt hatten.
Eine musikalische Weltreise war für die Besucher des Konzertes genauso beeindruckend wie  der Nachwuchschor,
der lebendig und erfrischend vom Ponny Hopp und den Folgen einer Begegnung mit einem vertrauten Menschen
sang.
Die Mädels um Thomas Vogt, den Chorleiter, gaben ihrer Sangesfreude überzeugend kund und brachten Bewegung
in ihre Lieder, die das Publikum mit riss.
Wie jedes Jahr müssen wieder Mädchen, die langjährig im Chor singen, den Chor verlassen, weil sie ins Berufsleben
wechseln. Wie jedes Jahr gaben sie ihren Abschied mit einem Titel, der die Gewalt ihrer Stimmen unter Beweis stellt.

Ich gebe zu, dass ich sehr gerührt war, als Stephanie Lüttich den Titel „ Amazing grace“ sang, dessen deutsche
Übersetzung ich unter „ Auf Wiedersehen, ihr Freunde mein “ kenne. Wen bewegt ein solcher Abschied von ihren
Chormädchen nicht. Vivian Bölicke entschied sich für „ Memory“ – was ja auch bezeichnend für die Gefühle ist,
die sie wie auch ihre Zuhörer sichtlich bewegten.

Das Zusammengehörigkeitsgefühl der jungen Sängerinnen zeigt sich nicht nur in der gegenseitigen Fürsorge, sondern
auch darin, dass sie langjährige Mitglieder des Chores sind. So wurde „Michi“ für ihre 10 jährige Mitgliedschaft geehrt,
andere Sängerinnen für 5 Jahre oder 3 Jahre Chorgesang.

Inzwischen ist der Chor auch über die Landesgrenze hinaus bekannt und in ein großes Chorprojekt zwischen Thüringen,
Sachsen und Sachsen – Anhalt eingebunden, das „Dreiklang“ heißt. 14 Mädchen boten in zwei Titeln das dar, was sie
bei einem einwöchigen Aufenthalt im Chorlager mit anderen Sängern anderer Bundesländer erlernt hatten.

Abgerundet wurde das Programm durch die Pianistin Ananstasia S., die selbst Schülerin der KGS war und jetzt 
diplomierte Klavierlehrerin ist.

Einen besonderen Dank formulierte der Chorleiter an den Blasebalg, der eine Stimmbildnerin für ein Jahr für den Chor
finanzierte. Das sich diese Investition gelohnt hat, war nicht zu überhören.
Karen Hollmann, ein anderes Talent der KGS, stellte ihre Sprechkünste in der Programm – Moderation unter Beweis.

Trotz Fußballfieber und trotz anderer kultureller Höhepunkte in der Stadt war der Freilinghausensaal voll von den Fans
des Mädchenchores.

Mir als Zuschauerin bleibt nur, den Mädchen herzlichen Dank für den wunderbaren Nachmittag zu sagen.

(AJu)