Bitburg – Top oder Flop?

Genau das fragten sich die Schüler der 10. Klasse der KGS „Wilhelm von Humboldt“ als Sie von dem Ort ihrer 
Abschlussfahrt erfuhren. Unser Reporter sprach mit Philipp Laue über seine Meinung und seine persönlichen 
Erfahrungen. Ziel dieses Gespräches ist es herauszufinden ob eine Fahrt nach Bitburg für 15 – 18- jährige 
Jungen und Mädchen das Richtige ist.

Reporter: „Hallo Philipp, erzähl doch mal kurz für unsere Leser und Leserinnen wie ihr nach Bitburg gekommen 
seid und wie lange es dauerte.

Philipp: Hallo. Also acht Stunden Busfahrt ist schon nicht ohne. Aber mit den richtigen Leuten kann so eine Fahrt 
auch echt Spaß machen. Nach ca. zwei Stunden mussten wir noch eine weitere Klasse aus Aschara (Thüringen) 
abholen. Mit unserem Busfahrer hatten wir wirklich Glück. Für sein Alter (70 Jahre) war er echt lustig, freundlich 
und vertrauenswürdig.

Reporter: Also kann man sagen das du mit der Hinfahrt keine Probleme hattest und soweit alles okay war. Gut. 
Dann interessiert mich noch wie Ihr in Bitburg untergebracht wurdet.

Philipp: Bei der Ankunft bekam ich einen kleinen Schock. Äußerlich glich das Gebäude einem Knast den man als 
braunen Klotz beschreiben kann. Nach kurzem Aufenthalt in unseren 
4-Bett-Zimmern war es doch nicht so schlimm wie auf den ersten Blick vermutet. Das Essen war gut, das Personal 
freundlich und die Zimmer sauber und ordentlich.

 


Reporter: Aha und kannst du mir was zu eurer Freizeitgestaltung sagen? Was wurde euch vor Ort geboten?

Philipp: Da gab es schon eine ganze Menge. Wir konnten u.a. Billard, Kicker, Fußball, Basketball und Tischtennis 
spielen. Allerdings hat Billard pro Runde einen Euro gekostet. Auch der Internetzugang war total überteuert. In der 
Nähe, des Jugendhotels, waren mehrere Einkaufsmärkte und kleinere Geschäfte, wo wir uns für die Nachmittage 
kleine Zwischenmahlzeiten holen konnten.

Reporter: Okay da hattet ihr ja keine Langeweile im Hotel. Was habt ihr noch so gemacht? Wurden irgendwelche 
Tagesausflüge unternommen?

Philipp: Zum Glück hatte unsere Lehrerin Ausflüge geplant. Das heißt wir haben viel unternommen. Von Stadttour 
bis Spaßbad war alles dabei. Insgesamt haben wir uns 3 Städte genauer angeschaut. Trier, Luxemburg und natürlich 
Bitburg. Am besten fand ich die Stadt Trier, diese Stadt hat sehr viele alte und interessante Gebäude und ist die 
älteste Stadt Deutschlands. Wir hatten einen Stadtführer der alles genau erklärt hat und jede Frage beantworten 
konnte. Luxemburg ist zwar ebenfalls wunderschön aber leider viel zu teuer.

Reporter: Alles klar ich fasse dann mal zusammen. Ihr hattet sehr viel Spaß, die Freizeit konntet ihr bunt gestalten 
und Ausflüge waren möglich. Meine letzte Frage ist: lohnt sich eine Reise nach Bitburg?

Philipp: Wenn die Lehrer Spaß mitmachen und nicht alles zu eng sehen lohnt es sich auf jeden Fall. Denn Langeweile 
ist bei uns nie aufgekommen. Was noch erwähnt werden muss ist der Preis. Wir haben 180€ bezahlt und ich denke 
für die ganze Fahrt ist dieser Preis sehr gut.


Text: Philipp Laue