Vom 08.01.-12.01.2013 fand das zweiteTreffen in der Partnerschule „Santa Rosa FESD“ in Zaragoza (Spanien) statt,  

an dem 2 Schüler (Annkathrin Bunk aus der 8G4 und Julian Azeroth aus der 8G3, der auch so freundlich war, unser Tagebuch 
zu schreiben) in Begleitung von Frau Adam und Frau Kathe teilnahmen.

Ausgehend von einem festgelegten Zeitplan unserer spanischen Gastgeber fanden täglich Besprechungen über das Thema 
„Cyber-Mobbing“ und anschließende kulturelle Besichtigungen statt. Es versteht sich von selbst, dass Verständigungen aller Art 
nur in englischer Sprache stattfanden. Dies war anfangs ungewöhnlich, entwickelte sich aber allmählich zur Routine. 

       


Dienstag, 08.01.2013
An diesem kalten Januarmorgen begann unsere lange Anreise nach Spanien. 5 Uhr morgens ging es erst einmal nach Leipzig, dort 
stiegen wir in den ICE nach Berlin um. Anschließend ging es dann vom Flughafen Berlin/Schönefeld in Richtung Barcelona. Mit dem 
Zug fuhren wir dann weiter nach Zaragoza. Dort kamen wir gegen 17.00 Uhr an. Unsere Gastfamilien empfingen uns am Bahnhof.

Mittwoch, 09.01.2013
Unser Fernando, der Hauptverantwortliche der spanischen Gastgeber, zeigte uns Schülern zuerst die Umgebung um die Schule 
herum. Dann bekamen wir eine Willkommensveranstaltung, die eine Stunde bei 1° Außentemperatur dauerte, bei der die teilneh-
menden Länder (Spanien, Griechenland, Zypern, Polen, Slowenien, Finnland, Türkei und Deutschland) mit landestypischen Tän-
zen begrüßt wurden. 
Im anschließenden Unterricht zeigten die Schüler ihre vorbereiteten Power Point-Präsentationen, Bildmaterial und Filme zum Thema. 
Am Abend besuchten alle Schüler und Lehrer gemeinsam das Wahrzeichen von Zaragoza, die größte Barockkirche Spaniens, die 
„Basilika „El Pilar“, die zu Ehren der Jungfrau Maria errichtet wurde. Mit faszinierenden Eindrücken ging der Tag dem Ende zu.

Donnerstag, 10.01.2013
Nach einer kurzen Unterrichtszeit und Besprechungen im Team gingen wir am dritten Tag ins „Römische Museum“. Dort besichtigten 
wir archäologische Reste der antiken Römerzeit von Kaiser Augustus. Die Ausstellung wurde durch eine beeindruckende audiovisuelle 
Montage vervollständigt.
Mit gemeinsamen Gesprächsrunden in der Schule verbrachten wir den Nachmittag. Anschließend bekamen wir die Möglichkeit, zusam-
men mit unseren Gastfamilien einzelne Aktivitäten zu unter-nehmen (wie z. B. das Expo-Gelände von 2008, Fußballstadion oder ein-
fach nur Shoppen).

Freitag, 11.01.2013 
„Wie geht es weiter mit Comenius?“, das Hauptthema der Lehrer, das für diesen Tag anstand. Wir Schüler beschäftigten uns in die-
ser Zeit auf dem Schulhof mit diversen Spielen und konnten uns dabei noch ein wenig sonnen. Die spanischen Gastgeber behielten 
sich ein Besuchermagnet ihrer Heimatstadt bis zum Schluss offen. Wir besuchten den „Aljaferia Palast“, ein arabischer Palast aus 
dem 11. Jhd. Mit seinen starken Außenmauern diente er früher als Festungsanlage, heute wird er vorwiegend als Regierungssitz ge-
nutzt. 
Als krönender Abschluss wurde am Abend ein gemeinsames Essen beim Italiener organisiert. Es ging 21:15 Uhr los und endete erst 
nach Mitternacht! Schlafengehen war nicht wirklich drin, denn 1,5 h später fuhr bereits unserer Bus nach Barcelona ab …

Samstag, 12.01.2013
Schon früh um 3 Uhr geht’s wieder los. Auf dem Flughafen von Barcelona wurde unsere Wartezeit – bedingt durch die fast einstün-
dige Suche nach dem Terminal unserer Airline – merklich verkürzt. War nicht schlecht, aber äußerst knapp. Naja, nachdem wir end-
lich fün-dig geworden sind, ging´s wieder ab in die Heimat. In Berlin angekommen, starteten wir nach einiger Wartezeit mit dem ICE 
in Richtung Halle. 

Durch diesen Aufenthalt – dank dem Comenius-Projekt – konnten wir als Schüler Freundschaften knüpfen, durch zahlreiche Gesprä-
che die englische Sprache festigen und nicht zuletzt faszinierende Kultureinrichtungen besuchen und bestaunen. 

Ein großes Dankeschön gilt vor allem unseren sehr lieben Gastfamilien, die stets bemüht waren, uns diese Aufenthaltstage so gut 
wie möglich zu gestalten.