Istrien-was kann schöner sein?!                                                                                                                                                                                    
Vom 21. Bis 26. Mai 2013 führte uns unsere lang ersehnte Abschlussfahrt nach Kroatien, ganz konkret nach Umag auf die Halbinsel 
Istrien. Wir, die Schüler der Klassen 10R2 und 10R3 sowie 4 Lehrer, bestiegen am 21.5. gegen 0.30 Uhr putzmunter unseren Bus, 
der uns quer durch Deutschland über Österreich, Italien und Slowenien an das Ziel unserer Träume bringen sollte. Gut gelaunt kamen 
wir genau 14 Stunden später in unserer wunderschönen Ferienanlage Stella Maris an der Adria bei herrlichem Sommerwetter an. 

Unsere Apartments gefielen uns sofort genauso wie Landschaft, Service, noble Verpflegung und natürlich das Meer, das nur wenige 
Schritte von unseren Wohnungen im Sol Stella entfernt war. Ein interessantes Programm wartete auf uns. In der Hauptstadt der 
Halbinsel, Pula, wandelten wir auf römischen Spuren. Besonders beeindruckend war hier zum Beispiel das Amphitheater, das zu den 
sechs größten des Römischen Reiches gehörte und in dem bis zu 20.000 Menschen Kämpfe zwischen wilden Tieren und Gladiatoren 
erleben konnten. 

Zauberhaft sind auch die Städte Porec und Rovinje, die uns durch Stadtführungen näher gebracht wurden. Rovinje sieht besonders 
schön aus. Seine Geschichte reicht bis in das 4. Jahrhundert zurück. Malerisch auf einer kleinen Halbinsel gelegen hat man überall 
den Blick auf das Meer und kann beim Stadtbummel viele hübsche Orte und Gassen entdecken. 

   
 

Besonders empfehlenswert ist das Eis, das es überall in Istrien gibt. Ständig locken die verschiedensten Sorten und werden in 
manchen Geschäften mit artistischen Einlagen serviert. Beeindruckend war aber auch die St. Euphemia-Kirche, die wir uns von Innen 
ansehen konnten. 
Das Klassenfoto, das wir ihr gegenüber, vor Pinien und Meer, aufnahmen, zeigt die Schönheit der Landschaft besonders deutlich.
Viele andere Erlebnisse werden wir noch in Erinnerung behalten: die Istrien-Rundfahrt, die auch deutlich machte, dass sich das Land 
überall auf den EU-Beitritt vorbereitete, die Bootsfahrt auf dem Limski-Fjord oder der Besuch der Baredine-Tropfsteinhöhle. Hier hat 
uns ein Geologie-Student kurzweilig und interessant (in gutem Deutsch!) immer tiefer in den Berg geführt und erstaunliche Natur-
wunder gezeigt. Beim Abstieg wurden wir von einer dicken Kröte begrüßt und viele Meter und steile Stufen tiefer konnten wir Grotten-
olme bestaunen, die hundert Jahre alt werden können.
Neben all diesen lehrreichen Dingen waren wir natürlich immer wieder am Meer zu finden. Leider ging diese schöne Zeit viel zu schnell 
zu Ende. Aber auf der Rückfahrt hat unser Busfahrer Matthias auch noch ein Herz für die vielen Fußballfans unter uns gehabt: an 
einer Raststätte in Österreich konnten sie die letzte halbe Stunde des Spiels zwischen Bayern und Dortmund in London sehen. Und 
wer dann in Bayern noch munter war, konnte die hell erleuchtete Allianz-Arena bestaunen.
Pünktlich konnten uns unsere Eltern und Freunde am 26. Mai in Empfang nehmen, die letzte Schulwoche konnte beginnen. 
Ein großes Dankeschön möchten wir JUGENDTOURS für die perfekte Organisation der Reise und unseren Busfahrern Uwe und besonders 
Matthias aussprechen, die uns immer sicher, verständnisvoll und mit Humor begleitet und „transportiert“ haben.