Andover wir kommen !!!                                                                                                                                                                                   
Vom 13.-18. Oktober fuhren 44 Schülerinnen und Schüler der 9. Realschulklassen mit Herrn Ringleb, Frau Münch, Frau Rauch und Frau 
Renelt nach Andover, in England. Aufregung...Unruhe...Vorfreude und das Wissen, dass wir nun eine sehr, sehr lange Bustour vor uns 
hatten, waren bereits mit dem Beginn der Fahrt unsere Begleiter. Wir durchquerten Belgien, die Niederlande und Frankreich. In Calais 
fuhren wir dann auf die Fähre, die uns sicher nach England brachte. Schnell waren dann auch die restlichen Stunden vergangen und wir 
begrüßten unsere Gastfamilien. Naja, so einerlei war es uns nicht, als wir uns alle voneinander verabschiedeten und der englische Alltag 
uns sehr nahe kam.
Am nächsten Tag stand die Fahrt nach Bath an. Dort besuchten wir das Roman-Bath Museum und das Fashionmuseum of Bath. Nach 
einer anschließenden Stadtrundtour und ein wenig Freizeit zum Shopping, fuhren wir in die nahe gelegene Stadt Salisbury mit einer 
prächtigen Kathedrale, die dazu noch den höchsten Kirchturm von ganz England hat. Auch dort mit genügend Freizeit waren wir schnell 
geschafft und fuhren zurück nach Andover zu unseren Gastfamilien.
Der darauffolgende Tag war einer der besten überhaupt in dieser Woche gewesen, weil wir einen Ausflug ans Meer gemacht hatten, mit 
einem wahnsinnig tollen Ausblick. Dort hatten wir in einem Café typisch englischen >>cream tea<< probiert. Auf der Hinfahrt nach 
Beaulieu fuhren wir durch den New Forest, indem noch frei lebende Pferde zu sehen waren. Dort in Hampshire (Beaulieu) erkundeten wir 
das Anwesen >>Palace House<<. Nach der Besichtigung des Manor House folgte ein ausgiebiger Besuch des British National Motor Muse-
ums, Autos von den Anfängen bis hin zu den James Bond Filmautos, faszinierend, wenn auch mehr für die Jungen als die Mädchen. 
Dann war er endlich da, der langersehnte und verhasste Tag. Einerseits langersehnt, denn endlich ging es nach London und andererseits 
verhasst, da es am selben Abend noch zurück nach Hause ging. In London angekommen, waren wir alle sprachlos, von der Größe, dieser 
doch ehr kleinen Stadt. An diesem Tag fuhren wir nicht nur mit dem London Eye und mit einem Boot auf der Themse, nein, wir sahen 
auch noch alles, was man an einem Tag eigentlich nie geschafft hätte beispielsweise den Trafalgar Square, Buckingham Palace, Big Ben, 
den Tower, wir standen auf der Tower Bridge und bestaunten den englischen Rasen im St.James‘s Park, die reitenden Polizisten und noch 
vieles, vieles mehr. Ja und Zeit zum Shopping auf der Oxford Street blieb auch. Dank unserer lieben Lehrkräfte wurde uns so viel ermög-
licht. Zu schnell war auch alles wieder vorbei und wir saßen alle wieder im Bus, auf dem langen Weg zurück nach Deutschland... Halle. 
Doch dieses Mal nahmen wir nicht die Fähre, nein wir fuhren mit dem Eurostar. Es ging wesentlich schneller und war angenehmer als die 
Fähre, die uns ohnehin noch in den Mägen lag.
Am nächsten Tag freuten sich alle wieder auf zu Hause, und freudig wurden wir auch in Empfang genommen, als wir Freitagmittag wieder 
an der Schule ankamen. Es war extrem schön und auf jeden Fall weiter zu empfehlen. Man hätte nichts besser machen können! 

Anne Kathrin Montag, 9R1