Geöffnete Schultür - interessante Einblicke                                                                                                                                                          
   Es ist immer wieder ein aufregender Moment, wenn am Tag 
der offenen Tür Eltern die Schule unter ihr kritisches Auge 
nehmen, sich davon überzeugen wollen, ob unser pädagogi-
sches Konzept gut für das eigene Kind ist. Die Eltern der 
Grundschulkindern, die auch in den kommenden Schuljahren 
ihr Kind an einer Schule lernen lassen wollen,
wo es sich an-
genommen fühlt, in der sie sich um das Wohl ihres Kindes nicht sorgen müssen und in der es Wissen vermittelt bekommt, was die Zu-
kunftsplanung unterstützt. Aber manche Eltern suchen auch eine Schule, weil sie noch nicht sicher sind, ob ihr Kind einmal ein Abitur oder 
einen Realschulabschluss schaffen kann.

All diese Eltern fanden in unserer Schule Anregungen, konnten sich ein Bild machen, ob ihr Kind hier einen neuen Lernort finden könnte und 
fanden hoffentlich auch Antworten auf viele Fragen, die mit dem nächsten Schritt in das Leben zusammen hängen.
Die Eltern von Schülern, die bereits an unserer Schule lernen, konnten sich ein weiteres Mal davon überzeugen, dass Ihre Kinder auf vielfäl-
tigste Weise zu ihrem Wissen kommen und dass sie sehr oft dabei kreativ und produktiv sind. 
Und ehemalige Schüler, die alljährlich in recht ansprechender Zahl erscheinen und die wir gern begrüßen , freuten sich darüber, ehemalige 
Lehrerinnen und Lehrer zu treffen und stellten mit Respekt fest, dass die Schule seit ihrer Sanierung im Jahr 2008 noch immer ihr freundli-
ches Gesicht trägt und dass es sehr schön ist, sie noch immer so sauber und ordentlich vorzufinden.

Die Besucher unserer Schule konnten sich davon überzeugen, dass das Schulprogramm mit Leben ausgefüllt ist, dass die Schülerinnen und 
Schüler im Unterricht mit neuen Lernformen, aber auch im Frontalunterricht zu ansprechenden Ergebnissen gelangen, dass sie im breit ge-
fächerten Ganztagsangebot ihren Interessen und Neigungen folgen können und dass sie in Projekten, wie zum Beispiel in den Klassen 7G1, 
7R4 und 11G Ergebnisse erzielen, die oft auch die eigenen Erwartungen übersteigen. Aber auch die Darstellung des Engagements im Come-
nius – Projekt, einem Völker verbindenden Projekt, betont die Grundsätze unserer Schule, die sich nicht nur in einer soliden Bildungsarbeit 
zeigen, sondern auch in gegenseitiger Toleranz.
Junge Künstler setzten sich dafür ein, ihre künstlerischen Werke, die mit viel Liebe und Kreativität entstanden sind, neuen Besitzern zuzufüh-
ren ---- und Interessenten gab es sehr viele. Ansprechende Arbeitsergebnisse in der Seidenmalerei, die im Ganztagsangebot zu finden ist, 
waren anzuschauen. 
Besonders beeindruckend war die Präsentation des Fachbereichs Ethik, in dem Unterrichtsergebnisse verschiedener Klassen vorgestellt wur-
den, denen man deutlich ansehen konnte, dass diese Art der Wissensvermittlung Freude macht.
Im naturwissenschaftlichen Bereich konnte man einen Ausschnitt aus dem Experimentalunterricht erleben, die Fachbereiche Sprachen, Geo-
graphie und Geschichte präsentierten Unterrichtsergebnisse. 

Im Haus A konnte man einen Ausflug in die Geschichte der Steinzeit unternehmen, in mathematischen Spielen sich als Zahlenkünstler bewei-
sen, aber auch den Fachbereich Biologie besuchen sowie tätige Künstler beobachten oder selbst künstlerisch tätig werden.
Im Haus A sind auch unsere Streitschlichter aktiv. Sie helfen Kindern, die miteinander in Konflikt geraten sind, dabei, diese mit Mitteln einer 
angenehmen Gesprächskultur zu lösen. Modenschauen in allen Häusern, Computerspiele oder die Beschäftigung mit PC- Präsentationen ga-
ben der bunten Palette von Präsentationen unserer Arbeit einen weiteren Anstrich. 

Die Arbeit in der Lernwerkstatt, die von den pädagogischen Mitarbeiterinnen Frau Mattekowitsch und Frau Orlowski getan und von Frau 
Bastian, der Jahrgangsstufenverantwortlichen für die Klassen 5 und 6, geleitet wird, konnte sich nicht nur zum Tag der offenen Tür sehen 
lassen. Hier finden Schülerinnen und Schüler auch im Schulalltag das Herz, wenn sie von kleinen Wehwehchen geplagt werden, Unterstüt-
zung,wenn Lernstoff nachgeholt werden muss, aber auch einen helfenden Impuls, wenn gelegentlich mal ein Schüler oder eine Schülerin 
vergisst, wie die Normen guten Umgangs lauten.

Aber auch die Schülerhilfe und die Schulsozialarbeiter stellten sich als Unterstützungssysteme guter pädagogischer Arbeit vor, die demo-
krati-schen Vertretungen der Eltern und Schüler gaben gern Auskunft über Abläufe und auch über die Zusammenarbeit zwischen Eltern, 
Schülern und Lehrern.

Ein besonderes Dankeschön haben unsere Schüleraufsichten verdient, die in diesem Jahr als Schülerlotsen unter Leitung von Frau Vollmer 
und Frau Zschau arbeiteten und dafür sorgten, dass die Eltern Ansprechpartner oder Räume fanden, nach denen sie suchten.

Wie in jedem Jahr konnten die Theatergruppen ihr schauspielerisches Können unter Beweis stellen und zeigen, dass das Leben eine Bühne 
ist, auf der man die verschiedensten Rollen spielen kann. Eine Bühne, auf der man nur durch fleißige Arbeit Anerkennung findet und Beifall 
ernten kann. 

Und nicht zu vergessen sind unsere großen Ensembles, nämlich der Mädchenchor Halle – Neustadt, der nicht nur das Eröffnungs – und Vor-
stellungsprogramm zum Tag der offenen Tür begleitete, sondern dann auch sein Können bis zum Ende immer wieder in den Häusern präsen-
tierte und die Besucher mit einem musikalischen Blumenstrauß erfreute, wie auch das Jugendblasorchester.

Natürlich war auch für das leibliche Wohl gesorgt, das durch die Schülerfirmen „Ginkgo“ und „Humboldtsaftbude“ wie auch durch die Schüler-
vertretung abgesichert war und durch die Waffelbäckerei und den Kuchenbasar kulinarisch ergänzt wurde.
Eltern, die ihre kleineren Kinder gern betreuen lassen wollten, konnten diese bei Schülerinnen der Klasse 10 in der Kinderbetreuung abgeben 
und sich in Ruhe in der Schule umschauen. 

Der Tag der offenen Tür an unserer Schule dokumentierte, dass engagiert arbeitende Lehrerinnen und Lehrer, mit der Schule verbundene 
Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern ein gemeinsames Konzept verfolgen, das jungen Menschen hilft, sich hohes Fachwissen anzu-
eignen, soziale Kompetenzen zu erwerben und sich im Lernprozess auszuprobieren und zu vertrauen. 

Damit hat die Gemeinschaft der KGS „Wilhelm von Humboldt“ ein weiteres Mal gezeigt, dass sie einen festen Platz in der Schullandschaft 
unserer Stadt verdient hat und dass sie über die Stadtgrenze hinaus wirkt und das Interesse der Elternschaft weckt.
Und eins ist wahr! „Die beste Werbung machen die Eltern in der Mund zu Mund – Propaganda“, versicherte eine Mutti im persönlichen Ge-
spräch. 
Dass diese sehr gut funktioniert, zeigten zahlreiche Besucher unseres Tages der offenen Tür, für deren Interesse wir uns aufs Herzlichste 
bedanken.

Allen Akteuren, den Schülerinnen und Schülern, den Eltern und Partnern, den Lehrerinnen und Lehrern und Frau Adam als organisatorischen 
Kopf dieses abwechslungsreichen Programms sei an dieser Stelle noch einmal herzlich gedankt, dass sie der Vorbereitung und Durchführung 
dieses wichtigen Tages in unserem Schulalltag so viel Aufmerksamkeit geschenkt haben.
AJu