Ein Tag in Magdeburg                                                                                                                                                                             

Schilfveranstaltung am 2.9.2014
Der Tag begann mit der Busfahrt in unsere Landeshauptstadt .
Eine beachtliche Zahl von Kolleginnen und Kollegen hatte sich entschlossen, in die über 1200-jährige Stadt an der Elbe zu reisen, 
um mehr über die Geschichte und das heutige, moderne Magdeburg zu erfahren .
Ab 962 war dieser Platz Kaiserpfalz von Otto I., dem ersten Kaiser des Heiligen Römischen Reiches deutscher Nation . 
Hier arbeitete auch der Naturforscher Otto von Guericke, der wohl vor allem durch seine Vakuum-Experimente bekannt ist. Von 
Guericke wirkte auch als Ratsherr und Bürgermeister, der seine Stadt mit diplomatischem Geschick vertrat. 
Magdeburg wurde zweimal fast völlig zerstört, einmal im Dreißigjährigen Krieg und am 16. Januar 1945 durch verheerende Bomben-
angriffe.
Wir starteten unseren Rundgang am Domplatz. Beeindruckend beherrscht die gotische Kathedrale den Platz . Im Inneren befindet 
sich das Grab Otto I. und seiner Frau Editha von Wessex. Ein Mahnmal von Ernst Barlach erinnert an die Opfer des Ersten Welt-
krieges. Hier fanden wir sicherlich einen Platz zum Innehalten und Besinnen. 
Sachkundige Hinweise und Informationen erhielten wir von unseren beiden Reiseführern.
Unweit des Domplatzes konnten wir gleich darauf moderne Architektur bewundern - die " Grüne Zitadelle ", ein 2005 eingeweihter 
Gebäudekomplex, den der Künstler und Architekt Friedensreich Hundertwasser noch kurz vor seinem Tod entworfen hatte.
Eine kurzweilige Stadtrundfahrt führte uns zur Elbuferpromenade , den Stadtpark Rotehorn und den Elbauenpark mit dem ehemaligen 
BUGA-Gelände inklusive 60 m hohem Jahrtausendturm. Beeindruckend war auch der neue Campus. 
Nach dem Mittagessen im imposanten Ratskeller, der allen Angriffen auf die Stadt widerstand, konnten wir das Wasserstraßenkreuz 
Magdeburg besichtigen. Auch als Jahrhundertprojekt bezeichnet, ermöglichen die 912 m lange Trogbrücke über die Elbe, die 2001 
eröffnete Schleuse Rothensee, das bereits 1938 erbaute Schiffshebewerk Rothensee und die neue Doppelsparschleuse Hohenwarthe 
seit 2003 Flussschiffen auf dem Mittellandkanal die Reise von Hannover nach Berlin und umgekehrt.
Gegen Abend traten wir unsere Heimreise an. Wir haben viel, auch bisher Unbekanntes, über Magdeburg erfahren und den erlebnis-
reichen Tag sehr genossen.
Ein großer Dank gebührt unserer Didaktischen Leiterin Conny Adam für die gute Vorbereitung der Reise und den beiden Magdeburger 
Reiseleitern für viel Wissenswertes und die freundliche Begleitung.