Letzter Schultag der Klassen 12 am, 11.04.2014                                                                                                                                           

„Ich bin dabei mit Seel und Leib;
Doch freilich würde mir behagen
Ein wenig Freiheit und Zeitvertreib“ 
an diesem schönen Feiertage 
(Frei nach Goethe: Faust. Der Tragödie erster Teil.)

Diese Worte des Schülers Mephisto gegenüber schienen Leitmotiv für den letzten Schultag unserer 12er zu sein.
Wie immer wurden die ersten beiden Stunden lautstark begonnen, pfeifend und schreiend zogen sie durchs Haus und es hatte fast den 
Anschein, als wollten sie ein letztes Mal unvernünftig und laut sein, bevor sie in die Ernsthaftigkeit und sachlichen Wahrheit des Abiturs 
tauchen. Der Volksmund würde es mit dem lauten Knall vergleichen, mit dem man eine Tür zuschlägt. 
Ob es mal einen Abschlussjahrgang gibt, der sich ruhig und in der Reife verabschiedet, der ihn eigentlich von den jüngeren Jahrgängen 
unterscheidet.

Viele Lehrerinnen und Lehrer folgten dann der Einladung zum Programm, bereit auch Späße mitzumachen. Ausgewählt wurden 6 Lehrer-
innen und Lehrer, 4 Frauen, 2 Männer , die sich den Wettbewerben 3:3 stellen durften. (Die Klassenleiterinnen Frau Schmid und Frau 
Ohme, Herr Völkening auf der einen Seite, Frau Bütow als Stellvertreterin für den nicht anwesenden Herrn Stade, Herr Richter und Frau 
Jung auf der anderen Seite). Frau Lipp war die Geschichtenerzählerin in würdiger Weise – sie las die Geschichte um die Königswahl im Mit-
telalter sehr beeindruckend vor und begleitete das Programm stimmlich sehr wirkungsvoll.
Geographiekenntnisse, musische Begabungen, Inprovisation als Star -Parodist und der alles entscheidende Wettbewerb Tauziehen waren 
die zu bestehenden Prüfungen. Wie niemals zuvor gab es Jubel und reichlich Beifall für die gezeigten Aktivitäten der ernannten Protago-
nisten der Veranstaltung, angefeuert durch die beiden Moderatorinnen Theresa Koch und Lisa Herrmann.
Die 11. Und 12. Klassen hatten viel Spaß, die nicht agierenden Kolleginnen und Kollegen auch und die Wettbewerber ließen sich von dem 
lehrereigenen Ehrgeiz treiben und wollten natürlich den Sieg davon tragen. Sie durften Schülerjoker nutzen und sie taten es, wenn sie 
sich überfordert fühlten.
Bemerkenswert war, dass erst die Körperkräfte über den endgültigen Sieg entschieden. Da das Mittelalter das Motto des Programms war, 
ist das authentisch für die Zeit der Ritterspiele und des Kräftemessens. So hatte das Team Bütow – Richter – Jung, dank des gewählten 
Jokers Oliver Höche die Nase vorn und war das stärkste Ritterteam, was dann den neuen König wählte.



Der Tag wurde mit einem gemeinsamen Essen am Grill abgerundet – was danach auf der Peißnitz geschah, bleibt unserer Kenntnis verbor-
gen –nur die Einträge auf der Facebookseite lassen erahnen, dass es eine feuchte und spaßige Veranstaltung gewesen sein muss.

So kann der Schüler im Faust noch einmal herangezogen werden:

„Drei Jahr ist eine kurze Zeit,
und Gott! Das Feld ist gar zu weit.“

Und wie immer durch das letzte Lehrerwort abgerundet werden:

Doch ach ! Für diesmal sei euch Dank, 
die Zeit ist leider schnell veronnen.
Das Abi naht – seid doch nicht bang!
Das Werk wird nun mit Mut begonnen.
Ihr habt gelernt mit heißem Bemühn, 
seid hoffentlich klüger als zuvor,
nein – ihr seid kein armer Tor!
Werdet ins Abi wissend ziehn.

Der Anblick der Aufgaben gibt euch Stärke, 
da alles man ergründen mag.
Und alle eure hohen Werke, 
bewähren sich an jenem Tag.

Das Abi ist der Start, 
das Ziel zeigt euch das Leben.
Wenn ihr euch Mut und Kraft bewahrt, 
wird es den Erfolg auch geben.

Ihr werdet erkennen, was eure Welt,
im Innersten harmonisch hält.

AJ