Staub zu Gold  
Laternen an einer Straße
leise ists, 
man hört eine warme Brise wehen.
ich lass mich, von einer Sommernacht treiben
und lass mich gehen. 
ich schwinge mich, 
durch die herzlichwarme Luft.
ein leichter Regen,
nieselt mir fein, auf die Haut: 
ich spüre, erwärmende Tropfen-
wie es mir über den Körper streicht.
ein spätrotes Abendlicht, 
glänzt auf dem Asphalt .
in meinem Herzen, 
wiegt sich die Ruhe. 
ich gleite durch Träume, seicht
ich fühle mich wohl,
laufe mit der schönen Nacht.
fühl mich garnicht alt . 
jeder Atemzug-
versprüht Freiheitsgefühle:
ich liebe den Himmel entgegen:
ich sehe die Lichtlein schimmern.
ich fange in meinen Händen,
ein Häufchen Staub- voll Segen. 
                                     Max Koch