Wenn die Türen der Schulen sich öffnen......                                                                                                                                                                                        

….. dann weiß jeder, dass das erste Halbjahr bald vorbei ist und Eltern der Viertklässler mal wieder die Qual der Wahl haben. Schon bald werden sie die Lauf-
bahnempfehlung der Grundschulen in den Händen halten, die ihnen aber die Wahl nicht erspart. So versuchen diese Eltern sich ein Bild von den Schulen zu 
machen, die für das eigene Kind in Frage kommen – sie besuchen den Tag der offenen Tür. Aber auch Eltern, deren Kinder bereits an unserer Schule lernen, 
verschaffen sich einen Überblick über das derzeitige Schulleben. Schülerarbeiten, Unterrichtsprojekte, Freizeitinitiativen werden vorgestellt - sie alle zeugen 
von dem abwechslungsreichen Miteinander in unserer Schule. Frau Ackermann band in ihre Begrüßung der Eltern, die sich in der Mensa als interessiertes Pu-
blikum für unsere großen Ensembles, dem Mädchenchor und den Jugendblasorchester, einfanden, genau diese Spezifik ein und lud zum Schulrundgang durch 
alle Räume ein. 

                                           

Wie immer waren die Häuser A, B, C Schauplätze und wie immer gab es ein umfangreiches Angebot der Präsentationen. Unser Haus A war dabei sehr gut be-
sucht, nicht zuletzt deshalb, weil die Eltern vor Ort betrachten wollten, was ihre Kleinen in der großen KGS erwartet. Dort konnten sie die Säulen, auf denen 
unser Schulkonzept steht, in Augenschein nehmen. In erster Linie wurden Unterrichtsprojekte und Fachbereiche präsentiert, die den Schulerfolg sichern hel-
fen sollen. 
Sehr stolz sind wir auf die Beteiligung am Trickfilmprojekt, das von der Bürgerstiftung gefördert wurde und Kindern einen schöpferischen Blick hinter die Ku-
lissen erlaubte. Aber auch die Fachbereiche Englisch, Deutsch, Mathematik sowie die Vermittlung im künstlerischen Bereich fand immer wieder Interessenten. 
Besonders in der Altersstufe der Klassen 5 und 6 sind Ganztagsangebote für die Ausprägung von Interessen bedeutsam. So nahm logischerweise die Präsen-
tation des Ganztagsbereiches einen breiten Raum ein. In mehr als 30 AGen können Schüler unserer Schule sich in der Freizeit betätigen und können bis 
15.30 Uhr in der Schule betreut werden. Förderangebote sind genauso stark frequentiert wie die AG Pferdesport oder andere Arbeitsgemeinschaften, die sich 
darauf ausrichten, Hobbys zu haben oder zu finden.
Der Fachbereich Biologie, der auch im Haus A angesiedelt ist, zeigte Unterrichtsergebnisse, die in der Projektarbeit entstanden sind.

Der diesjährige Tag der offenen Tür an unserer Schule hatte eine große Besonderheit im Programm, von der unsere Schüler künftig in den Naturwissenschaf-
ten profitieren sollen. 
Herr Hartmann, der Mann unserer verstorbenen Kollegin Iris Hartmann, übergab unserer Schule ein FTIR – Spektrometer der Firma Bruker für den naturwissen-
schaftlichen Bereich. Damit sind wir die erste Schule in Sachsen - Anhalt, die mit einem so hochsensiblen Gerät in den Naturwissenschaften arbeiten darf. 
Keine Schule in unserem Land verfügt über derartig hochkarätige Technik. Wie der Spender, der im Namen seiner verstorbenen Frau handelte, ausführte, ist 
damit eine wichtige Voraussetzung für die Profilbildung im naturwissenschaftlichen Bereich gegeben, die in Hauptverantwortung von Herrn Herzog geführt 
werden soll. Wilfried Hartmann sieht es als vornehmliche Aufgabe, Fachlehrerinnen und Fachlehrer bei der Durchdringung der Einsatzgebiete und der Erweite-
rung der speziellen Kenntnisse zum Einsatz des Gerätes zu unterstützen. Unsere Schulleiterin dankte für die großzügige Spende zur Bereicherung des natur-
wissenschaftlichen Unterrichts, die wahrscheinlich bundesweit Vorreiterfunktion hat.

                                                                        

In den Häusern B und C waren vor allem die Kolleginnen und Kollegen der 7. Bis 12. Klassen auf Besuch eingerichtet. Neben der Präsentation der Unterrichts-
bereiche und der Projekt – und Praktikumsergebnisse waren hier auch die Schulgalerie, die Schülerarbeiten mit besonderer Qualität präsentierte, die Theater-
gruppen und das Schwarzlichttheater zu sehen. Diese künstlerischen Präsentationen hatten ein breit gefächertes Publikum, das von Eltern der Mitwirkenden, 
über Fachlehrerinnen und Fachlehrer bis zu Eltern, die ihre Kinder in unserer Schule anmelden wollen, reichte.

            

Auch die öffentliche Probe des Mädchenchores hatte ihren Charme. Dank unseres Kooperationspartners, der Volkssolidarität unter Leitung der Geschäftsfüh-
rerin Frau Bechmann, kann unser Chor an diesem Wochenende eine aktuelle CD mit Liedern der 45 jährigen Geschichte aufnehmen. So war die Probe die letz-
te Bewährung, denn schon, nachdem sich die Pforten unserer Schule schlossen, begannen die Aufnahmen zur CD, die bis Sonntag andauern werden.
Auch für dieses Ensemble sind uns neue Mitglieder willkommen.
Wir freuen uns besonders darüber, dass die Bereiche, die das soziale Miteinander der Kinder und Jugendlichen fördern, auch präsent waren. Streitschlichter, 
die präventiv tätig werden, wenn Konflikte sich verschärfen wollen und die Schulsozialarbeit, die besonders in dem Projekt „Schulerfolg sichern“ wirksam wird.

So dürfen wir gespannt sein, wie viele der Eltern, die sich vorstellen könnten, dass ihr Kind künftig Schüler unserer Schule, Orchestermitglied, Mitglied einer 
Theatergruppe, des Kabaretts oder eben des Mädchenchores sein könnte, am Ende vom Amt auch die Genehmigung für diesen Wunsch erhalten. 
Das Kollegium der KGS unter Leitung von Frau Ackermann ist auch für den nächsten Jahrgang bereit, Schülerinnen und Schüler aller Bildungsgänge im ausge-
wogenen Verhältnis zu empfangen und sie entsprechend der gewünschten Bildungsgänge zu unterrichten. Freuen wir uns darüber, dass die Stadt wild ent-
schlossen ist, uns in unserem Schulprogramm zu unterstützen und uns zu helfen, die Heterogenität des Schülerklientels zu erhalten.

Frau Adam, die für die Organisation des Tages der offenen Tür verantwortlich zeichnete, hatte auch für die Anwesenheit und Beratung der AOK und der 
Schülerhilfe gesorgt, die unter anderem auch die Offenheit zur Zusammenarbeit mit vielen Institutionen und Kooperationspartnern zeigen.

                                                  
[JU/VOE]