19.06.2016 –Ein erfolgreiches Jahr des Chores wird durch ein Abschlusskonzert bester Güte gekrönt.

Es war wieder einmal so weit. Nicht nur ein erfolgreiches Sangesjahr neigt sich dem Ende, heute war das Abschlusskonzert des Chores für das Schuljahr 2015/16.
Anna Lena Hanke war zum zweiten Mal die Moderatorin des Konzertes und führte souverän durch das Programm, das eine bunte Mischung durch das Repertoire des Chores war. Sehr erfreulich, dass auch die guten alten Volklieder zu hören waren, aber auch Lieder aus anderen Ländern, die die Verbindung der Menschen durch die Musik dokumentierten. Sogar die Weltsprache Esperanto haben die Mädels einstudiert, um ein Lied in dieser Sprache zu singen. 
Immer, wenn der Nachwuchschor seinen Einstand gibt, erfreut es mich, wie unbeschwert die Mädchen der 5. Klasse ihre Liedersingen, manche einfach viel lauter als andere, textsicher alle. Stephanie Lüttich bewegt ihre Lippen zum Text, damit die Mädels ihre Orientierung haben und es immer wieder bewundernswert, wie schnell sie ihre Stimmen einpassen und im großen Chor die Klangqualität unterstützen.
Die Liederblöcke, die internationale Lieder enthielten, aber auch solche, die zu den beiden Chorfestivals in Naumburg und Neerpelt ( Belgien) gesungen wurden, zogen sich durch das Programm.
Besonders die Erinnerungen an Neerpelt, die Bettina Ahrens in einer Powerpoint -Präsentation zusammenstellte, bereiteten den Mädchen Freude. Dieses Festival, an dem 94 Chöre aus 26 Ländern aufsangen, gehört zu den besten Erlebnissen der Chorgeschichte und hat die Mädchen zu noch besseren Leistungen motiviert. Aber auch der Naumburger Erfolg, ein Prädikat „sehr gut“ in der Mittelklasse, die Höchstbewertung in der Beurteilung des Chores, zeigt, wie sich die Mädchen weiterentwickeln und sich Erfolge bester Klasse ersingen.
Dankbare Mädchen, die sich auf der Peißnitz treffen, um ein Ständchen für den Chorleiter einzustudieren, wissen den Erfolg, den Thomas Voigt mit viel Geduld, Güte, Strenge und größter Gewissenhaftigkeit mit ihnen erarbeitet, zu schätzen. Dass das Vorsingen nicht 100%ig klappte, merkte nur Stephanie, die mit einem „Naja“ den Auftritt beendete und natürlich der Chorleiter, der sich trotzdem über die Überraschung freute. Ich fand, dass es ein sehr schwer zu singendes Lied war und war begeistert über den ideellen Wert eines solchen Geschenkes.
Auch das Ehrenmitglied des Mädchenchores, Beate Bechmann, fand wieder herzliche Woche für die Mädels, die ihr immer das Herz erfreuen. Und sie brachte auch wieder ein kleines Geschenk in Form einer Spende in Höhe von 300,-- Euro für künftige Vorhaben des Chores mit.
Die Mädchen hatten wirklich die letzten Tage einen sehr engen Terminplan. Der Abiturball und der Realschulball verstehe ich als Generalproben für das heutige Konzert. Drei Tage hintereinander war der Chor und sein „Chef“ hintereinander unterwegs. Dass die Familien der Kinder einen solchen Einsatz unterstützen und das Wochenende entbehren, das verlangt größten Respekt ab.
Für das abwechslungsreiche Konzert sei Thomas Vogt und seinem Chor, allen Helfern und Eltern sei im Namen aller Konzertgäste gedankt.
AJu