Wir und die Native Americans                                                                                                                                                                               

Schön:
Am Freitag, dem 24. März 2017 fuhren wir- die 8R3- zur Buchmesse nach Leipzig. Das Wetter war angenehm warm und die Sonne schien.
Wir trafen auf viele Jugendliche die sich spektakulär verkleidet hatten.

Interessant:
Die Englisch- Thementour, die Frau Adam gebucht hatte, entführte uns in die Welt anderer Länder. So erfuhren wir von den indogenen 
Völkern am Traumfängerstand von einer Schriftstellerin, die über 8 Jahre eine der Indianersprachen erlernt hat und uns mit dem vergang-
enem und heutigem Leben der Native Americans vertraut machte.

Beachtlich:
Die Inuit haben z.B. 100 verschiedene Wörter für „Schnee“.

Mühevoll:
An verschiedenen Ständen bekamen wir Buchstaben, die allesamt einen Lösungssatz ergeben sollten, gesagt. 
Nachdem wir den mit viel Mühe und Geduld herausgefunden hatten, durften wir die Messe allein erkunden. Von politischen Büchern bis zu 
Mangas war alles vertreten.

Überraschend:
Zum Ende des Schuljahres erhielten wir, die 8G1 und 8G2 von Wade Fernandez, DEM Repräsentanten der Menominee- Indianer aus Wiscon-
sin, einem seiner Söhne und Mitch Walking Elk in der Aula unserer Schule Besuch.
Zwei weitere Unterrichtsstunden sollten der Festigung des bisher Gelernten zu den Native Americans dienen.
Wade Fernandez u.a. auch der Vater des Native American Blues lud zu einer Reise durch den American Dream, der für die indianische Bevöl-
kerung Nordamerikas ein wahrer nicht enden wollender Albtraum ist.Ein Albtraum von Völkermord und Kolonialisierung, von Unterdrückung und 
Rassismus, von Armut und Ausgrenzung.
Wade unterstützt in Amerika mehrere Projekte seines Stammes. Er ist politisch sehr aktiv und reist zu Kongressen durch das ganze Land, um 
seinem Volk auch außerhalb der Reservation Gehör zu verschaffen.
Wade kämpft auch für den Erhalt der Kultur und Sprache. Er möchte eine Schule gründen in der wieder Menominee unterrichtet wird.
Die Menominee waren immer ein stolzes Volk und ihr Wissen aber auch die Identifikation mit der Kultur soll an deutschen Schulen vermittelt 
werden.
Heute haben sie, wie viele andere Stämme auch, mit Alkoholproblemen, Arbeitslosigkeit und Jugendkriminalität zu kämpfen.
Mit einer Rückbesinnung auf alte Traditionen soll dieser Entwicklung entgegengewirkt werden.

Jennifer Kyritz, Laura Sophie Ulrich, C. Adam