Projekttage zu 25 Jahre KGS "Wilhelm von Humboldt"                                                                                                                   

Von Abakus bis Humboldt Heute

Vom 16.06. - 21.06.2017 fanden die Projekttage zur Vorbereitung des Sommerfestes statt, die noch einmal alle Aktivitäten zum 
Festjahr unter dem Namen Humboldts zusammenfassen sollten und dann zum Schulfest ihren Höhepunkt in der Präsentation der 
einzelnen Projekte finden sollten.

Grob gesagt, könnte man alle Projekte unter die vielseitige Beschäftigung mit unterschiedlichen Dingen mit „Menschen, Tiere, 
Pflanzen, Wissenschaft von Humboldt bis Heute zusammenfassen“. Aber Grobheiten taugen zur Beschreibung dieser intensiven 
und inhaltsreichen Beschäftigungen nicht.
Wenn man von Abakus hört, wissen wohl die wenigsten, dass es sich hier um ein Jahrtausend altes Rechengerät handelt – Abakus, 
die Naturstudien Humboldts und seine Ideen vom humanistischen Gymnasium sind aber unseren Schülern inzwischen viel vertrauter 
geworden. Altersgerecht und umfangreich erstellten sie Präsentationen, entwickelten Karten-, Memory und andere Spiele, die 
auch der Unterhaltung mit Bildung dienen und das Beste, Handys waren in der Zeit der Tage der Erarbeitungen ihrer Präsentationen 
ausnahmsweise gar nicht so wichtig. Als ich durch die Räume ging, sah ich Schülerinnen und Schüler, die sich in ihre Aufgaben ver-
tieft hatten, die in Gruppen tüfftelten oder gerade einem Vortragenden zuhörten – Bildung anders - und so war es gedacht.
In der Übersicht auf unserer Hompage kann man sehen, wie viele unterschiedliche Recherchen es gab, die sich dann zu einem The-
ma zusammenfügten.
Wenn sich die 5./6. Klassen mit den Tieren und Pflanzen beschäftigten – dann die Geschmacksnerven ansprachen, indem Tiere in 
Teig geformt gebacken wurden – sieht man den roten Faden durch die Projekttage gehen. Und so wurden diese Anhaltspunkte ge-
nutzt, um in den einzelnen Klassenstufen noch eins drauf zu setzen.
Die Sportlehrer sorgten für die Bewegung, weil in „einem gesunden Körper ein gesunder Geist“ stecken soll. Dabei wurde der Wettbe-
werbsgedanke nicht ganz unter den Tisch gewischt. Kleine Turniere, deren Sieger zum Schulfest geehrt werden sollen, verbanden 
Spiel mit Wettbewerb und Freude.
Die 8. Klassen beschäftigten sich mehr mit der Entstehung und Bedeutung des Wortes, verschafften sich Sachkenntnis, um dann 
wirkungsvolle Präsentationen zu zeigen.
Das Halle eine Wildnis für Pflanzen und Tiere ist, einige interessante Orte mit natürlichen Besonderheiten aufweist erforschten die 
6. und 7. Klassen, die 9. Klassen des Gymnasiums hatten Studenten zu Gast, mit denen sie Geheimnisse der Chemie ergründeten, 
andere Klassen waren auf den Pfaden der Töne zu finden und arbeiteten an musischen Projekten und in den 10. – 12. Klassen er-
streckten sich die Aktivitäten von Vorlesungen in Mathematik bis zur Präsentation in der Mensa, bei der die Ergebnisse der 
geschichtlichen Exkurse, auch die der beruflichen Betrachtungen unserer ältesten an der Schule noch tätigen Kolleginnen und Kol-
legen.
Dass die Lernorte unterschiedlich waren und mal aus der Schulstube heraus und hinein in Institutionen, in denen man zu den not-
wendigen Informationen schneller kam, wie z. B. das Planetarium in Merseburg, der Zoo, das zoologische Institut der MLU oder, 
oder, oder……
Keine Frage, dass diese Art des Ausklangs des Schuljahres sehr sinnvoll ist, dass hier noch einmal ein Höhepunkt gesetzt wurde, 
der die Kinder und Jugendlichen zufrieden in die Ferien gehen lässt und dass man spüren konnte, dass Lernen mehr ist als um No-
ten zu kämpfen......
Hier haben sich die Projektleiter um Frau Adam, die didaktische Leiterin, ein Konzept ausgedacht, dass in die Memoiren der Schule 
eingehen wird.
 

 
     

Text:  Jürgen Völkening
Fotos: Jürgen Völkening