Von Menschlichkeit und Unmenschlichkeit - Theaterbesuch der 8G1                                                

Am Dienstag, den 21.11.2018, haben wir, die 8G1 und Frau Möckel, das neue theater besucht, wo das 
Schauspiel „Anne“ gezeigt wurde. Es handelt von Juden im Zweiten Weltkrieg. Anne und ihre Familie sind 
aus Deutschland nach den Niederlanden umgezogen. Der Familie geht es gut. Anne ist dreizehn. Sie hat 
ihre Probleme, Erlebnisse und Gefühle in ihrem Tagebuch niedergeschrieben. Doch ein paar Jahre später 
ist Krieg und der Staatsterror, der die Familie aus ihrer Heimat vertrieben hatte, bedroht die Flüchtlinge 
erneut. Aber eine weitere Flucht ist unmöglich. Der kluge Vater muss eine andere Lösung finden, um seine 
Familie zu retten. Er bereitet ein Versteck vor. Die Familie taucht unter, überlebt dank vieler freiwilliger 
Helfer mehr als zwei Jahre unter schwierigsten Bedingungen und wird schließlich verraten, verhaftet, ver-
schleppt und ermordet.

Die Schauspieler spielten sehr realistisch, wunderbar, spannend, interessant, zu Herzen gehend. Die Musik 
war sehr atmosphärisch: bald lustig, bald traurig, bald schön und langsam, bald schnell und schrecklich. 
Das Bühnenbild veränderte sich immer: hell und dunkel, tragisch und humoristisch.

Das Schauspiel hat auf mich einen großen Eindruck gemacht. Der Hintergrund war hell, es gab bewegte 
Bilder. Ich erlebte zusammen mit den Schauspielern.

Mir gefällt dieses Schauspiel sehr. Das ist eine schreckliche Geschichte, ein tragisches Flüchtlingsschicksal, 
eine Geschichte von Verfolgung, Flucht, Krieg, Unmenschlichkeit, Menschlichkeit, Überlebenskampf, Ver-
zweiflung und Tod.

Der Krieg ist schlecht und schrecklich. Viele Leute sterben, viele Städte und Länder werden zerstört. Ich 
meine, man sollte keinen Krieg mehr in der Welt ermöglichen.

Karina Kazantseva, 8G1