Berufsorientierung hautnah                                                                                                       
Berufsorientierung wird bei uns ganz groß geschrieben und so konnten wir uns im Rahmen der Woche zur 
Berufsorientierung nicht nur an Einstellungstest erproben, sondern auch mit Herrn Griebsch von der AOK an 
der Vorbereitung für bevorstehende Vorstellungsgespräche arbeiten.
Am Donnerstag, dem 10.01. 2019, wartete dann ein ganz besonderer Tag auf uns, denn uns wurden in Zu-
sammenarbeit mit der Polizei, der Deutschen Bahn, dem IWK, enviaM sowie dem Universitätsklinikum Halle 
ganz besondere Einblicke gewährt, die uns bei unserer Berufswahl helfen sollen und werden. 
Und das haben wir erlebt:
Polizist – diesen Berufswunsch haben so einige von uns. So waren die Berichte des pensionierten Polizisten 
über die Arbeit für uns sehr interessant. Wir haben erfahren, worauf man als Polizist im Einsatz achten muss, 
konnten anhand von Bildern von verunfallten Wagen eine Vorstellung entwickeln, womit man im Berufsalltag 
konfrontiert werden kann. Besonders spannend aber war der Atemalkoholtest, den wir mithilfe einer Praline 
praktisch umgesetzt haben. Eine Mitschülerin naschte die Leckerei. Danach führte uns der Polizist den Ablauf 
eines solchen Testes am praktischen Beispiel vor. 
Lokführer oder doch lieber Zugbegleiter bei der Deutschen Bahn? Dieser Donnerstag gab uns einen tollen Ein-
blick. Nach einer Führung durch die Werkstatt, bei der wir auch derzeitige Auszubildende mit unseren Fragen 
löchern durften, haben wir erfahren, was wir für eine Ausbildung in diesem Unternehmen in den unterschied-
lichen Berufen mitbringen müssen. Auch die Vorteile einer Ausbildung bei der DB wurden uns aufgezeigt.
Altenpfleger/in, Erzieher/in, Ergotherapeut/in, Physiotherapeut/in – wir haben die Qual der Wahl und mit dem 
Besuch beim IWK einen tollen Ausbilder in unserer Stadt kennenlernen dürfen. Wir haben nicht nur viele Infor-
mationen erhalten, sondern konnten uns in allen Bereichen selbst austesten. So haben wir im Bereich Ergo-
therapie Seidenmalerei oder auch Sägearbeiten ausprobiert. Im Bereich Altenpflege haben uns die Auszubil-
denden gezeigt, wie die Pflege eines Patienten durchgeführt wird. Auch haben wir nicht nur erfahren, wie 
wichtig eine richtig durchgeführte Desinfektion ist, sondern wir konnten sie selbst ausführen. Besonders span-
nend war der Blutzuckertest, bei dem wir uns freiwillig testen lassen durften. Aber nicht nur der praktische 
Teil gehört zur jeweiligen Ausbildung, sondern auch die Berufsschule. Ein besonderes Highlight war für uns die 
Stunde zur Selbstverteidigung, in der wir wichtige Tipps für Notsituationen erhalten haben.
enviaM bot uns an diesem Tag ebenso einen Einblick in verschiedene Ausbildungsberufe. Ob im IT- oder auch 
im Metall- und Elektrobereich, wir durften uns ausprobieren. Liegt uns vielleicht das Programmieren? Oder 
ist es eher das handwerkliche Arbeiten mit Metall? In der dortigen Metallwerkstatt begrüßten uns ein Lehr-
ausbilder und 2 Lehrlinge. Zum ersten Mal konnten wir uns bei einem Metallpuzzle im Biegen und Löten von 
Kupferdrähten ausprobieren. Eine tolle praktische Erfahrung!
Vielleicht wolltet ihr auch schon mal einen Blick in einen OP-Saal werfen? Wir hatten diese Möglichkeit an die-
sem so praxisnahen Tag der Berufsorientierung. Am Universitätsklinikum Halle haben wir nicht nur allgemeine 
Informationen und Geschichtliches zum Krankenhaus erhalten, sondern auch über angebotene Ausbildungs-
berufe. Hier kann man sich zur Hebamme, Operationstechnischen Assistentin, Gesundheits- und Krankenpfle-
ger/in ausbilden lassen. Und dann durften wir in die Schutzkleidung schlüpfen, einen Blick in die OP-Räume 
werfen und zum Schluss sogar die Druckluftkammer betreten, welche bei Kohlenmonoxidvergiftungen ganz 
wichtig ist.
Mit so vielen Informationen ausgestattet, die uns in unseren Berufswünschen bestärkt haben oder einigen 
vielleicht auch bewusst gemacht haben, dass sie ihren Berufswunsch nochmal überdenken müssen, sind wir 
für den Bewerbungsmarathon ganz sicher gut gerüstet. 
Wir sagen DANKE – die Schüler der Klassen 9R1/2/3/4