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Chronik ...

2008

Gewinner zu sein heißt manchmal nur etwas Neues zu versuchen                                                     

Schon zweimal hintereinander nahmen Schülerinnen und Schüler des Kurses „Wirtschaftslehre“ am Projekt „ Jugend und Wirtschaft“ teil, das von 
der FAZ und dem Bankenverband betreut wird. Hier bekamen die Kursteilnehmer ein Jahr lang die FAZ kostenlos und setzten sich gemeinsam mit 
ihrem Kurslehrer Herrn Völkening mit Themen der Wirtschaftsseite auseinander, betrachteten Unterrichtsinhalte am praktischen Beispiel, verfolgten 
Abläufe des Wirtschaftsgeschehens in Deutschland und der Welt. Der andere Teil des Projektes forderte den Teilnehmern journalistisches Engage-
ment ab.

Sie sollten so genannte Nischen der Wirtschaft im Lande oder auch nur des eigenen Bundeslandes aufspüren und einen Wirtschaftsartikel schreiben. 
Angefangen von einem Plan ihres Vorgehens über die Themenwahl bis hin zu den Recherchen in den Firmen bemerkten die Schülerinnen und Schüler, 
wie aufwändig es ist, einen Wirtschaftsartikel zu schreiben. Der pädagogische Betreuer des IZOP – Institutes, Dr. Horstschäfer und der Wirtschaftsre-
dakteur Dr. Lukas Weber begutachteten die eingereichten Artikel, die sich in eine Menge von ca. 1200 Artikeln aus 60 Schulen bundesweit einordneten. 
Herr Völkening und Frau Jung, die das Projekt gemeinsam betreuten und somit sich die Aufgaben teilten, beurteilten die Artikel nach Sachgehalt und
 journalistischer Tauglichkeit, reichten die besten dann ein und das Feedback der „ Profis“, das auch immer Überarbeitungstipps beinhaltete an die Schül-
er weiter. Das hieß natürlich, die Kritik schöpferisch verarbeiten und sich an die inhaltlichen Forderungen wie ZDF (
Zahlen – Daten – Fakten) oder ANKE 
(
Angebot – Nachfrage – Kosten - Engagement) halten. Und das wiederum machte es für das Durchhalten schwierig. Sabrina Zeckert mit dem Artikel über 
den „ Kopfkrauler“, Lukas Schröder, der über eine Spedition mit besonderem Profilberichtete und Franziska Riege, die den „ Saftladen“ Libehna vorstellte, 
kämpften dabei hartnäckig um Veröffentlichung. Andere bleiben im Versuch stecken, noch andere versanken in der Ideenlosigkeit. Sabrina schaffte es in 
die Veröffentlichung in der Kleinen Zeitung. Ein Erfolg, der wirklich beachtlich ist, denn von den 1200 Artikeln finden es ca. 60 in die FAZ auf die Jugend 
– und Wirtschaft – Seite am ersten Donnerstag im Monat, etwa 20 auf die Seite in der FAZ, die einmal im Quartal heraus kommt und erfolgreiche Artikel 
Jugendlicher veröffentlicht und eben noch einmal ca. 40 bis 50 Artikel in die Kleine  Zeitung.  So gesehen hat es Sabrina in die Top 130 geschafft, gehört 
also zum besten Zehntel der Teilnehmer.
Am 17. und 18.09. wurden nun die begehrten Preise verliehen. Drei Super – Laptops und dreimal einen Schulpreis von je 5000,-- Euro an verdiente Ge-
winner. Und trotzdem: Gewonnen haben alle Teilnehmer – an neuen Erfahrungen  bei der Entdeckung ungeahnter Fähigkeiten – an Hartnäckigkeit – an 
Schreibtalent – an Wissen über wirtschaftliche Prozesse oder einfach auch nur an der Erfahrung, dass es für die eigenen Kräfte oder auch den eigenen
Willen Grenzen gibt, die man nicht überschreiten konnte oder wollte. Herr Völkening und ich haben an der Preisverleihung teilgenommen und dort beein-
druckende junge Menschen erlebt, die dort zu Ruhm gekommen sind. Und dennoch: Wir wissen, dass unsere Schülerinnen und Schüler zwar nicht zu 
den Preisträgern gehörten, aber dennoch menschlich an der Aufgabe gewachsen sind. Für die Teilnahme und das Engagement der meisten Kursteil-
nehmer bedanken wir uns und gratulieren all denen, die das Projekt genutzt haben, einmal ganz neue Seiten an sich selbst zu erproben.