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Chronik ...

2008

Schlüsselübergabe


Das Beste kommt zum Schluss – feierliche Schlüsselübergabe an unsere Schulleiterin im September 2008

Schon lange fieberten wir diesem Tag entgegen, schon lange warteten wir darauf, dassuns nun die Schule auch 
offiziell übergeben wird. Obwohl sonst Schlüsselübergaben auch manchmal einen schelmischen Hintergrund haben, 
wenn z. B. der Bürgermeister der Stadt den Narren den Rathausschlüssel übergibt, war es bei uns ein sehr ernster 
Anlass mit einem fröhlichen Rahmenprogramm. Gern gesehene Gäste, wie Eltern und Schüler unserer Schule, Absolventen 
aus Vorjahren, Freunde der KGS und viele ehemalige Kolleginnen und Kollegen ließen es sich nicht nehmen, diesen feier-
lichen Anlass mit uns zu begehen. Der Schulhof um die Häuser B und C und der Freiplatz vor der Turnhalle wimmelten 
schon lange vor dem offiziellen Beginn vor Menschen. Die Bühne, die von PPP aufgebaut wurde, war Magnet genug. Hier 
konnte Jung und Alt einen bunten Programmblumenstrauß sehen. Ob nun das Jugendblasorchester, der Mädchenchor, 
Sieger in Wettbewerben des vergangenen Schuljahres, das Jugendkabarett „Die Kiebitze“ oder die kleine Tanzgruppe 
– alle konnten sie, von Elisa und Felix durch das Programm begleitet, ihre Zuschauer zu anerkennenden Applaus bewegen. 
Im Haus traten die Kinder – und die Jugendtheatergruppen auf und zeigten die Premieren ihrer eingeübten Stücke „Der 
Teufel mit den drei goldenen Haaren“ und „Eins auf die Fresse“. Den Höhepunkt des großen Programms der Talente der 
KGS bildete ein Auftritt von Schülern, die in einem Projekt „Antiaggressionstraining“, geführt vom großen Meister asi-
atischer Kampfkunst, Herrn Chu Tan, die ersten Schritte beigebracht bekamen, wie man Konflikte friedlich und mit Körper-
beherrschung löst. Die Söhne des Meisters zeigten anschließend Auszüge aus ihren Kampfkünsten, die noch einmal den 
Kreis um die Bühne größer werden ließen.Genau dieses Publikum war es, das dann an der feierlichen Schlüsselübergabe 
Teil hatte. 
Die Vertreter von PPP gaben den Schlüssel zunächst an die Stadt, die ihn aber nicht lange in den Händen hielt. Stadtrat 
Dr. Pohlack dankte den Baufirmen, den Verantwortlichen für Pünktlichkeit und Qualität in der Bauausführung und natürlich 
Herrn Löhn als Projektleiter. 

Der große und feierliche Moment war unserer Schulleiterin, Frau Ackermann, deutlich ins Gesicht geschrieben. Sie nahm 
den Schlüssel gern entgegen, steht er doch als Symbol für einen Neubeginn des Lernens unter ganz neuen Bedingungen. 
Helle freundliche Flure, exzellent ausgestattete Fach- und Klassenräume, eine Schule, die durch unsere ehemalige Schüle-
rin Lena Mahler ein völlig neues Gesicht bekam. Die junge Künstlerin hat sich mit der Neugestaltung ihrer alten Schule ein 
echtes Denkmal gesetzt und gern stellte Frau Ackermann die Schöpferin der Schulgestaltung vor.

In ihrer Rede ging Frau Ackermann auf die Chancen ein, die Schülerinnen und Schüler der KGS „Wilhelm v. Humboldt“ für ihr 
Fortkommen erhalten haben. Wenn die Fassade und das Innenleben der Schule so viel Harmonie in den Farben und Zeichen 
zeigt, so dürfte es für unsere Schülerinnen und Schüler ein Leichtes sein, nun auch die Harmonie in den eigenen Köpfen zu 
erzeugen. Frau Ackermann wünschte sich, wie wir sicherlich alle, dass die Mühe durch den Erhalt von Sauberkeit und durch 
das Ringen um gute Leistungen nicht besser belohnt werden könne. Als dann die Taufe der Schule durch ein Glas Sekt bes-
iegelt wurde, die Hausherrin nun im Besitz des Schlüssel war, wurde auch „Humboldt rockt“ neu belebt. Hier sollten junge Mu-
siker die Chance erhalten, ihre musikalische Prägung öffentlich zu machen. In Zusammenarbeit mit der Villa Jühling sollten die 
Jugendlichen noch einen ganz speziellen Anlass für sich entsprechend ausklingen lassen. Es ist schon ein Phänomen, wenn man
bedenkt, dass vor etwas mehr als einem Jahr wir die Schule verließen, unser gutes altes Haus D abgerissen wurde, die Schulge-
bäude aufwendig saniert wurden und ganz nach dem Versprechen vom Projektleiter Herrn Löhn pünktlich nach Bauzeitplanung 
die Schule bezugsfertig und unterrichtsbereit war. Dafür danken wir noch einmal allen, die daran beteiligt waren, die mit ihrem 
Wort dafür standen, dass eine Sanierung nicht tausend Skeptiker auf den Plan rufen muss. Wir jedenfalls freuen uns, nun in eine
Schule zu gehen, die von allen bewundert wird. Nun ist es an uns, die Bewunderung auch für die Leistungen der dort Lernenden 
und Arbeitenden in der Stadt zu erzeugen. Versprochen – wir strengen uns an!Ganz anders als die Bürgermeisterin nach der Her-
ausgabe der Schlüssel an die Narren es erfährt, wollen wir nicht unser schönes Haus durch Narren besiedeln lassen. Deshalb 
wird die Schulleiterin den Schlüssel fest in der Hand halten, damit die Vernünftigen nicht durch die Jecken gestört werden.